08 March, 2026

Mandø Redwork Poster Quilt

Ist es ein Journalquilt wenn frau sich ein paar Urlaubserinnerungen zusammenpatched? Ein kleines Redwork Panel aus den Fotomotiven, die ich mir aus meinem Dänemark Urlaub 2023 gespeichert habe. 

Eine Art ImprovQuilt aus einigen Resten Oakshottstoffen, von meinen ersten Sweater Weather Sampler.

In Marble White, Ruby Red Oakshott und 12W Aurifil Red 2260. Eine Arbeit die nicht größer als 50 x 70 cm werden soll, ein Bild passend für ein Posterrahmen.

Die Insel, besondere Gebäude und andere Dinge. Abgepaust von ausgedruckten Fotos mit einem alten Bügelmusterstift.   

2026, drei Jahre später ist es noch immer ein WIP (work in progress), ein ongoing project für das mir immer noch ein weiteres Motiv einfällt, dass ich unbedingt einfügen möchte. 


Die Insel - ihre Form ist einfach schön. Auf Postkarten, Bildern, Werbebroschüren und Fotos findet man die kleine Nordsee Insel Mandø. Meine Version ganz minimalistisch. Nur ihre Form, Hauptwege und der Låningsvej über den die Insel bei Ebbe erreicht werden kann.





Die kahlen Baumbesen - Streckenmarkierungen u.a. im Ebbevej für den Mandøbus. Ein Weg durch das Watt, den nur die Traktoren schaffen. Aber auch den Fussweg durch das Watt, Richtung Fahrrinne zum richtigen Meer markieren sie. Stille Orientierungen am Horizont damit sich niemand verläuft.




Die Redningsstationen so oder so ähnlich noch immer oft in Dänemark zu finden. Auf Mandø ist sie heute ein kleines Museum.




Das Mandøhuset - das Mandømuseum im alten Seefahrerhaus aus dem 19ten Jahrhundert. Hier gibt es tatsächlich einen kleinen Quilt (ein UFO) zu bewundern. Heute würden wir ihn EPP Quilt nennen, damals hat sich die Seefahrersfrau wohl eher mit einem Seidenmosaik, einer Flickendecke oder Freundschaftsquilt die einsame Wartezeit vertrieben...



Die Mandø Mølle - eine schöne Sehenswürdigkeit auf dem höchstem Punkt der Insel. Sie ist voll funktionstüchtig und kann besichtigt werden.








Die Kirche mit ihrem hölzernen Glockenturm - alt, weiß und wunderschön, umgeben von einem kleinen Friedhof. Sie liegen auf einer Warft damit eine Sturmflut ihnen nichts anhaben kann. 


























Das "Tonnenhäuschen" - keine Ahnung was es mal war, heute ist das kleine runde Gebäude ein Souvenirshop auf Vertrauensbasis. Souveniers werden per "schmeiß die Kronen in die Sparbüchse" bezahlt.




Mandøpigen - angeblich der Spitzname für die Austernfischer, Wattvögel in schwarz & weiß mit rotem Schnabel, die es hier zuhauf gibt. Aber auch der Name des etwas skurilem Ausflugsboots mit Rädern und der Name des Cafés im alten Bauernhof.